Historie

 

Die heutige Villa Tilia wurde im Jahr 1960 als Einfamilienhaus auf einem 370 qm Grundstück erbaut und über viele Jahre von einer Familie bewohnt. Schon damals war es in der zentralen Lage in Bad Zwischanahn üblich, einzelne Zimmer an Feriengäste zu vermieten. So diente das Haus nicht nur einer fünfköpfigen Familie als Heim, es wurden außerdem in der Saison einzelne Zimmer für Gäste zur Verfügung gestellt.

Die Linde im Garten des Hauses, die auch Namensgeberin für das Ferienhaus ist (Tilia ist das lateinische Wort für Linde) wurde vom ältesten Sohn der Familie in der Grundschulzeit als Steckling in den Garten gepflanzt und später zur Kopf-Linde zurück geschnitten. Das genaue Datum der Pflanzung ist nicht bekannt, es kann vermutet werden, dass die Linde irgendwann in den 60er Jahren gepflantzt wurde.

Von Februar bis Oktober 2025 wurde das Haus kernsaniert mit einem Fokus auf ökologischen Baustoffen, wo es sinnvoll erschien. So wurde das Dach mit einer Schicht aus 30 cm Holzwolle gedämmt, der Hohlraum der Fassade wurde ebenfalls gedämmt und dreifachverglaste Fenster verbaut. Die Fassade wurde teilweise mit kanadischer Lerche verkleidet und das Dach mit Tonziegeln neu eingedeckt. Auf dem Dach wurde eine Solaranlage mit 12 KW verbaut, die auf voller Südseite eine gute Stromgewinnung aus Sonnenenergie sicherstellt.

Das Haus wurde weitestgehend in seiner Originalbauweise der 60er Jahre erhalten. Der Wintergarten wurde durch eine Terasse ersetzt, die alte Betongarage abgerissen und zwei Stellplätze geschaffen.

Im inneren des Hauses wurden einige Durchbrüche geschaffen und Terassentüren und bodentiefe Fenster eingebaut, um viel Licht hinein zu lassen und im Essbereich / Küche eine Verbindung in den Garten herzustellen.

Das ehemals großzügige Wohnzimmer wurde zugunsten eines barrierearmen Bades stark verkleinert und rollstuhlgerechte Türen im Erdgeschoss verbaut.

Im Erdgeschoss wurde echtes Linoleum als Bodebelag gewählt und eine Vollholzküche eingebaut.

Das Erdgeschoss verfügt seither über eine offene Küche mit Essbereich; eine doppelflügelige Schiebetür grenzt zum Wohnzimmer ab und ein großzügiges Bad mit Dusche und Toilette vervollständigt das Wohnangebot.

Die erste Geschossdecke wurde mit Einblasdämmung aus Cellulose versehen und im Obergeschoss wurden Tretford-Fliesen verlegt. In dieser Etage wurden zwei Wanddurchbrüche gemacht, so dass zwei schöne Räume geschaffen werden konnten. Das Schlafzimmer hat einen Luftraum bis in die Dachspitze erhalten und wurde mit zwei Dachfenstern versehen.

Der zweite Raum im Obergeschoss hat durch die offene Balkenlage ebenfalls etwas mehr Raumhöhe bekommen. Eine Toilette findet sich auf dieser Etage, wo ehemals ein kleines Bad mit Wanne, Toilette und Waschbecken Platz gefunden hatte.

Bei der Einrichtung des Hauses wurde zum Einen der Stil der 60er / 70er Jahre berücksichtigt, zum Anderen dem Nachhaltigkeitsgedanken und der Ressourcenschonung Rechnung getragen. So wurden gebrauchte Möbel im Design der 70er Jahre des Herstellers Flötotto verwendet und ein Villeroy und Boch Geschirr aus den 60er Jahren gebraucht angeschafft.

So soll der Charme der 60er / 70er Jahre in der Villa Tilia gepaart werden mit den heutigen Ansprüchen an komfortables Wohnen.

Ich wünsche Ihnen einen angenehmen Aufenthalt in unserem Haus!

Ihre Sima Kayser